Die ungekürzten Original-Artikel von Wolfgang Kauders. Download (204 Seiten, pdf, 2,3 MB)

"Alle erhoben sich und lächelten einander zu."

Die Befragung des Verwaltungsbeamten, der als Stellvertretender Obmann in der KIV und in der IGA fungiert, zieht sich einerseits wie ein Strudelteig, bringt aber andererseits interessante Einblicke in die Nicht-Kommunikations-Atmosphäre in KIV und IGA.

Eine Aussage, die in etlichen Punkten von den anderen Aussagen der KIV-Zeug*innen abweicht.

Bei der Befragung der bei der KIV beschäftigten IGA-Angestellten für "Wissenschaftliche Recherche und Assistenz zur Entwicklung gesellschaftspolitischer Alternativen in Arbeitswelt, Ökologie und Sozialpolitik" tun sich eine Menge Widersprüche auf, die vermuten lassen, dass kaum etwas so gewesen sein dürfte, wie es von der KIV-Mannschaft dargestellt wurde.

Unerquickliche Befragung der Bürokraft, die allerdings unabsichtlich einiges ausplaudert. Beispielsweise, dass die Kündigung von Franz schon längst beschlossene Sache war.

Gefahr kommt von links, kuscheln mit Mehrheitsfraktion ist Gebot der Stunde und Basisdemokratie ist dort, wo die Zentrale ist. KIV in Zeiten wie diesen.

Betriebsrat wird von Kündigung informiert, teilt sie dem Gekündigten aber erst 5 Tage später mit. In dieser Zeit berät er sich in mehreren Sitzungen mit dem Dienstgeber und erfährt auch die Kündigungsgründe. Hält sie aber vor dem Gekündigten geheim. Und warum?

Die KIV steht vor einigen Herausforderungen. Neuformulierung der politische Ausrichtung, Verhältnis zu rechts und links, sowie zu Basis-Bewegungen, innerorganisatorische Demokratie, gerechte Ressurcenverteilung und Entwicklung publizistischer Tools.

Auch im dritten Teil strickt die Obfrau an ihrer Erzählung, dass es leider, leider notwendig war, Franz zu kündigen. Dazu tischt sie einige phantastische Elemente auf, nennt erfundene Termine und war diesmal doch beim Friseur, als Panik in der KIV um sich griff. Oder was.

Auch in diesem Teil kommt es zu widersprüchlichen Aussagen der Obfrau und zu retrospektiven Neubestimmungen der Usancen bei Urlaubsverbrauch und Schulungsterminen in der KIV. Bonustrack: Ein Marketingexperte, der sich über die schlechte Vorbereitung eines Termins mit ihm wundert. Ohne Friseur.

Am Anfang sind noch die Rechtsvertreter der Streitparteien am Wort. Vertreter der KIV wiederholt die falschen Behauptungen, die ihm seine Klientel übermittelt hat. Hernach beginnt die Befragung der Obfrau. Dazu Kommentare und Richtigstellungen sowie eine Funktionentafel.

Wie bereits berichtet, hat die KIV derzeit offenbar keine anderen Sorgen, als einen ehemaligen Angestellten mit einer Forderung für eine Ersatzleistung zu behelligen, welche ihr schon längst von der Verursacherin des Verlustes (der Post) angeboten worden war.

Durch die nur zu einem Drittel erfolgte Nachbesetzung des Arbeitsplatzes von Franz stellt sich die Frage, ob die younion bei den anstehenden Budgetverhandlungen diesen Posten nicht ganz streichen wird, da offenbar für die KIV nicht notwendig. Und dann wäre da noch die Sache mit der Abgenzung nach rechts.

Ein Besuch der KIV-Website kann durchaus Überraschungen bereiten. Contentmäßig eher nicht, da herrscht Wüstenstimmung. Aber der etwas abenteuerliche Umgang mit Sicherheitsfragen verblüfft dann doch.

Das Ergebnis der Personalvertretungswahlen mit dem großen Erfolg einer aus der Optierungs-Bewegung hervorgegangenen Namensliste neben der KIV, läßt über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Namenslistenverbundes KIV nachdenken.

Manche sprechen vom Schlüssel zum Himmelsreich, andere setzen ihren Ehrgeiz darein, schwierige Codes zu entschlüsseln. Die KIV dagegen wirkt zwei Jahre lang ziemlich unschlüssig, wie sie mit Schadensersatzforderung über eine durch Schuld der Post verlorene Sendung mit Schlüsseln drinnen umgehen soll. Schlussendlich kommt sie aber auf einen nur für sie schlüssigen Einfall: Franzens Sendung war vielleicht schlüssellos und daher müsse er die KIV-Schlösser nun bezahlen. Klingt aberwitzig? Ist es auch.

Als Gewerkschafts-Aktivist*in freut man/frau sich natürlich über jeden Erfolg der eigenen Fraktion bei den Personalvertretungs- und Gewerkschaftswahlen. Doch gibt es auch Abteilungen, wo der Gewinn von Mandaten besonders große Freude bereitet und bei Verlusten Trauer um sich greift. Da wäre Reflexion angesagt.

Die Ergebnisse der Personalvertretungswahlen in der Hauptgruppe II geben ein für die KIV erfreulicheres Ergebnis. In einem tabellarischen und in einem graphischen Vergleich mit der Hauptgruppe I lassen sich die auseinanderstrebenden Tendenzen in der Akzeptanz der Bediensteten für die KIV deutlich erkennen. Darüber sollte gegrübelt werden.

Genauere Analyse der Ergebnisse bei den Personalvertretungs- und Gewerkschaftswahlen zeigen ein differenziertes Bild. Erster Teil: Die Abwärtsspirale in der HG I.

Der Schriftsatz der anwaltlichen Vertretung der KIV/IGA strotzt von Unerheblichkeiten, Unwahrheiten und unzulässigen Folgerungen.

Copy von der FSG & Paste auf eigene Homepage = eigene Stellungnahme der KIV. So geht das.

Alle wollen die Optierung. Alle? Oh nein, da gibt es ein kleines kivliges Dorf, dass zuerst selbst die Optierung wollte, aber dann ... was eigentlich?

Die KIV schaltet auf ihrer Facebookseite Kommentare ab, weil sie für ihre Ignoranz gegenüber der Pfleger*innenbewegung kritisiert wird. 1978 war das alles noch ganz anders.

Die Inszenierung einer Kündigung. Mit Showelementen, doch ohne Legitimation, dafür mit Betriebsratsunterstützung.

Was bisher geschah und wie es weitergehen wird. Eine kurze Schau auf die aktuelle KIV-Website und ihren Social-Media-Auftritt. Vorschau auf Popanze, Mystifizierungen und einem perfekt orchestrierten KIV-Frame.

Die Erregungskurve des KIV-Vorstandes steigt mehr und mehr bis zur Entladung. Ein Sündenbock ist gefunden. Franz heißt die Kanaille.

Content Management System - das geheimnisvolle Wesen. Lieber rätseln als Franz fragen. Entscheidungen treffen vom Hörensagen. Viel Geld und wenig Output.

KIV grübelt: brauchen wir überhaupt eine Homepage? Ist so etwas wenigstens eine Arbeitserleichterung? Oder reicht Facebook? Wie ist das mit der KIV-Vergangenheit? Sollten wir sie ruhen lassen?

Ein auffälliger Schwund an Kandidaturen für die KIV in der Hauptgruppe VII, den Pensionist*innen, ist zu vermerken. Spoiler: es hat keine Epidemie unter den pensionierten KIV-Aktivist*innen gegeben.

Zwischen ästhetischer Wohlfeilheit, maximaler Übersichtlichkeit und der Illusion, dass Form den Inhalt zu ersetzen vermag.

Wortwolke von Nörgeltiraden, Desinteresse an Konfliktlösungen, reger Mailverkehr - nur über das Eine nicht, Website als Blackbox.

Ein Schrödinger-Gespräch im heißen Juli am Ende einer Ära. Über Abhängigkeiten und eingeschlagene Pflöcke. Und ein 108 Jahre altes Buch.

Die Arbeit eines Kollegen hinter dessen Rücken gegenüber einem Betriebsfremden zu desavouieren, gehört in keinem Betrieb zur feinen Art. In der KIV schon?

Zwei Kommentare, die feststellen, dass der Übergang von Joomla nach Wordpress aus mancherlei Gründen eine Fehlentscheidung war.

Es gab mal eine KIV-Website mit Joomla. Plötzlich musste es Wordpress sein. Ein Vergleich beider Installationen.

Eine schiefe Ebene vor dem Arbeitsgericht - Funktionen monologisieren intern - Erinnerung an Renate und Lisa.

Die KIV ist der Meinung, dass ein Angestellter, der 26 Jahre bei ihr gearbeitet hat, nun wieder Pfleger werden könnte. Oder Unternehmer.

Als ich erfuhr, dass Franz den Arbeitsgerichtsprozess gegen die KIV verloren hatte, wollte ich mehr wissen. Ich konnte die Prozessakten lesen und beschloss, diesen Blog zu machen.

Die KIV wandte sich schnell den neuen Medien zu und war innerhalb der Gewerkschaft eine Vorreiterin. Wie es dazu kam, davon handelt dieser Beitrag.

Die Namensliste wird größer und größer. Wir sammeln Erfahrungen. Endlich bekommt auch der Wiener Magistrat ein Personalvertretungs-Gesetz. Aus der NKI wird KIV.

da gab es keine KIV. Sondern eine Gemeinde Wien, in deren Magistraten die Fraktion Sozialistischer Gewerkschafter das gewerkschaftliche Vertretungsrecht (eine Personalvertretung gab es damals noch nicht) gepachtet hatte.