Schlüssel mit Bart, Halm, Gesenk und Reite
  1. Am 27. April 2017 verschickte Franz die in seinem Besitz befindlichen Schlüssel für den Zugang zu KIV-Büro und KIV-Club in einem Päckchen an die IGA.

  2. Am 15. Mai 2017 erhält Franz eine Nachricht aus der KIV, dass das Päckchen mit den Schlüsseln noch nicht eingelangt sei.

  3. Franz erteilt der Post umgehend einen Nachforschungsauftrag.

  4. Am 29. Mai 2017 teilt die Post in einem Brief an Franz mit, dass der Nachforschungsauftrag erfolglos war und die Sendung als Verlust eingestuft werden müsse. Die Post bietet Schadenersatz nach den Haftungsbestimmungen der Post an und schickt ein entsprechendes Formular "Forderung Schadenersatz" zur Eintragung von Sendungswert, Bankverbindung etc.

  5. Diese kann Franz natürlich nicht bringen, da er die Schlüssel von der KIV ja nur zur Verfügung gestellt bekommen und nicht gekauft hatte. Aus diesem Grund tätigte Franz, nach entsprechenden Erkundigungen bei der Post, eine schriftliche Abtretung der Schadensersatz-Forderung an die IGA, damit die Angelegenheit zwischen beiden Stellen erledigt werden konnte. Natürlich übersandte Franz umgehend alle entsprechenden Schriftstücke mit Begleitmail an die IGA/KIV. Diese bedankte sich per Mail und versprach, der Sache nachzugehen. Das war am 1. Juni 2017. Damit hätte die Angelegenheit für Franz, dem von der IGA Gekündigten, erledigt sein können. Er hatte von seiner Seite alles getan, was ihm möglich war und offenbar sah die KIV das genauso, wie aus der oben zitierten Dankesmail hervorgeht. Dann kam der Juli, es wurde August und September, Oktober mit Staatsfeiertag, Allerheiligen und Allerseelen im November. Schließlich war es Dezember. Nämlich der

  6. 4. Dezember 2017. Und es kam ... nein, es kam kein Barbarazweigerl, sondern eine blütenlose Mail aus dem KIV-Büro, die da lautete, dass Franz und nicht die IGA diese Sache weiter verfolgen müsse. Es scheint, als hätte die KIV bzw. der "Schlüsselbeauftragte", wie sich der Mailabsender selber nannte, die Schlüsselfrage ein wenig verschlampt und dürfte nach einem halben Jahr nicht mehr genau gewusst haben, dass die IGA ihre Schadenersatzforderung bei der Post längst geltend hätte machen müssen. Franz verwies sie an den Anwalt, der ihn beim damals noch laufenden Arbeitsgerichtsprozess vertrat. Dann war es wieder still. Weihnachtszeit verging. Das ganze Jahr 2018 ebenso. Vom Jahr 2019 waren auch schon wieder zweieinhalb Monate ins Land gegangen.

  7. Doch am 14. März 2019 poppte das Schlüsselthema während eines Mailwechsels im Zusammenhang mit der Übersendung der restlichen persönlichen Sachen im KIV-Büro an Franz wieder auf. Gleichsam als cetero censis wurde bei jeder Mail auf die "Schlüsselfrage" ohne die schon mehrfach erfolgten Klarstellungen von Franz zu berücksichtigen.

  8. Ab 27. Mai 2019, inzwischen hatte ich diesen Blog begonnen, begannen die Mails sehr förmlich zu werden, am Ende mit einer Fristsetzung bis zu welchem Zeitpunkt die Schlüssel zurückgegeben werden müssten, allenfalls Franz die Kosten von 1700 Euro für den Austausch aller KIV-Schlösser und -Schlüssel zu tragen hätte.

  9. In einer Mail vom 29. Mai 2019 erinnerte Franz den "Schlüsselbeauftragten" der KIV freundlich daran, dass er alles von seiner Seite Mögliche unternommen habe, damit die KIV die Schlüssel erhalte bzw. nach dem von der Post dokumentierten Verlust der Sendung die entsprechende Schadensersatzforderung an die IGA abgetreten hatte. Der Rest könne daher nur eine Angelegenheit zwischen Post und IGA sein. Aus irgendwelchen Gründen dürfte die IGA/KIV aber fast zwei Jahre lang nichts dergleichen unternommen haben.

  10. Stattdessen verfällt die KIV auf was Neues, das sie dem Franz nun via E-Mail am 29. Mai 2019 anzuhängen versucht:

    1. Wer sagt denn, dass die Schlüssel überhaupt in der Sendung waren?
    2. Vielleicht hat Franz ein leeres Päckchen abgeschickt und hortet die Schlüssel noch?

    Und damit die KIV beim Öffnen des Päckchens nicht draufkommt, dass es leer ist, veranlasst Franz mit magischen Kräften die Postverwaltung dazu, diese Sendung in Verlust geraten zu lassen?

  11. Franz, der vermeintliche Magier, versucht noch am selben 29. Mai 2019 die Angelegenheit wieder in realistischere Bahnen zu leiten und wiederholt alles von Nachforschungsauftrag bis Abtretung und fügt auch nochmals die entsprechenden Belege hinzu. So viel Realismus kommt aber bei der KIV gar nicht gut an. Am 3. Juni 2019 ist das bislang letzte Schriftstück aus der KIV bei Franz eingelangt:

    es ist richtig, dass sie uns ein Poststück (welches offenbar in Verstoß geraten ist) zugeschickt haben. Über den Inhalt herrscht allerdings immer noch Unklarheit, da nicht ersichtlich ist, was sich in dem besagten Poststück befindet. Daher ist der Nachweis, dass sie uns die Schlüssel geschickt hätten, nicht erbracht (...). Wir ersuchen Sie nochmals, uns die Schlüssel zukommen zu lassen. Wir haben nach wie vor den 11. 6. 2019 als Termin dafür notiert.

    Statt endlich selbst die Angelegenheit mit der Post zu klären, unterstellt die IGA/KIV dem Franz also zwei Jahre, nachdem die Sendung mit den Schlüsseln nachgewiesenermaßen durch die Schuld der Post in Verlust geraten war, dass er in Wirklichkeit nur ein leeres Paket abgeschickt hätte. Und daher für den Schaden voll aufkommen müsse. Nicht die Post, der Angestellte, der die Sendung ordnungsgemäß eingeschrieben der Post überantwortet hatte!

  12. Auf die weitere Entwicklung dürfen wir gespannt sein. Der 11. Juni ist in einer Woche.