KIV

19. Februar 2015 Zwischen dieser Sitzung und der nächsten herrschte keineswegs Stillschweigen zwischen Arbeitgeber und Franz. Es gab einen regen E-Mailwechsel zu Themen der Arbeit. Die Homepage und die Arbeitsleistung von Franz zählten nicht dazu.

14. Jänner 2016 In diesem Zeitraum von zwei Monaten fanden 103 E-Mails ihren Weg vom Arbeitgeber und retour.

10. März 2016 In diesen drei Monaten bis zur nächsten Sitzung waren es 184 E-Mails.

10. Juni 2016 Von diesem Termin bis zur Kündigung neun Monate später wechselten noch 428 E-Mails zwischen Arbeitgeber und Franz hin und her.

Stimmung machen

In einem normalen Betrieb wäre nach den ersten Unmutsäußerungen im Leitungsteam unmittelbar Kontakt mit dem Mitarbeiter aufgenommen worden, mit dessen Leistung oder Produkt man unzufrieden ist. Erstens schon aus Wertschätzung dem Menschen gegenüber und zweitens, um das Produkt zu verbessern.

Obwohl die Vorsitzende für "Coaching, Beratung & Konfliktlösung" zuständig ist, geschah nichts, das als Interesse an einer Konfliktlösung interpretiert werden kann. Das lässt vermuten, dass es weniger um sachliche Probleme als um Stimmungsmache ging.

Langfassung: "HP ist keine Arbeitserleichterung" – Geschichte einer Website IV